Ein Artikel des ND vom 6./7.9.08 erinnerte mich an mehrere schöne Urlaube an unserer Ostseeküste. Heute sind ja wieder Kurzausflüge auf die Insel beliebt. Wir verbrachten in den 80er Jahren, auch später, sehr schöne Zeiten in Benz auf der Insel Usedom, ca. 20 km von Bansin entfernt, wohnten bei der Pastorenfamilie der Kirchengemeinde, besuchten die Orgelkonzerte und hatten uns sehr schnell in die Windmühle von Benz verliebt, die oberhalb des Ortes liegt. Von dort aus hat man einen sehr schönen Blick über das hügelige Hinterland und über die Seen der Insel Usedom .
Quelle: jousijous
Nicht gewusst hatten wir, dass in den Jahren zwischen 1908 und 1918 immer wieder der Maler Lyonel Feininger von Berlin an die Küste kam, um zu zeichnen und zu malen, ca. 1350 Bilder und Skizzen entstanden hier und sein bekanntestes Bild dieser Zeit war die Kirche von Benz, die er bis kurz vor seinem Tod 1956 in New York sehr oft malte. Wir wandelten sozusagen auf seinen Spuren.
„M. M. vom Amt Usedom-Süd… und der Bürgermeister von Benz …K.-H. Schr. hatten sich zusammen mit dem… früheren Pfarrer M. B. zum Feininger – Forscher entwickelt und sahen Anfang der 90er Jahre in einer Ausstellung in Regensburg viele Bilder des Malers aus der Usedomer Zeit.“
Benz ist inzwischen durch den Maler ein kulturell interessanter Ort mit einer Galerie und der Holländerwindmühle geworden.
Quelle: jousijous
Man baut jetzt zum „100. Jubiläumsjahr der Ankunft des Malers Feininger auf der Insel Usedom einen 63 km langen Rundwanderweg entlang der Orte Benz, Neppermin Balm , Heringsdorf bis ins polnische Swinoujscie „, wo man die malerischen Aussichten und Wirkungsstätten Feiningers nachspüren kann.
„Der Radweg auf den Spuren des Malers sieht auf der Karte aus, wie eine quer gelegte Acht mit einem großen und einem kleinen Kreis.“ Man sollte mit einer Halbtagestour rechnen und Kondition mitbringen, es geht durch die Usedomer Schweiz, auch zum 29 m hohen Windmühlenberg hinauf, wo die Windmühle zu besichtigen ist, die auf der Grundlage einer detailgetreuen Zeichnung von Feininger restauriert wird.
Quelle: jousijous
Das Dorf Neppermin hat er in vielen Bildern festgehalten, die Bilder befinden sich jetzt aber in Italien, Australien und Cambridge. In Mellenthin gibt es ein inzwischen restauriertes Wasserschloss aus dem Jahre 1575, zum Beispiel für die rittermäßig gastronomische Stärkung, bevor ein Segelkutter den Wanderer zurück nach Wolgast oder Zinnowitz bringt.
Quelle: ND vom 06./07.09.2008 „Beim Malen sahen Feininger die Hühner zu“
Informationen: Usedom Tourismus- GmbH, Waldstr. 1, 17429 Seebad Bansin, Tel: 038378 477119;
www.usedom.de
Eine kostenlose Radwanderkarte mit der Feininger – Tour erhält man in den Touristeninformationsstellen in Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin
Fortsetzung folgt !







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Von: Ein Zeitungsartikel erinnert Potsdamerin an Ihre Urlaube auf Usedom « Strandhotel’s Weblog am 10/29/2008
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